Neujahrsblues

02. Januar 2014

Neujahrsblues ist, wenn man am Morgen des ersten Januars das Gefühl hat, jemand habe einem ein Gebrauchtjahr angedreht.

So definiert das Assoziations-Blaster dieses Gefühl, das sich pünktlich mit dem Aufwachen am ersten Arbeitstag des neuen Jahres einstellt. In Gedanken sehen viele Menschen ihren Schreibtisch vor sich, den sie vor lauter Vorfreude auf das Weihnachtsfest sturzartig verlassen haben. Erst jetzt kommt Frage auf, welche Metarmorphose wohl eine halbvolle Kaffeetasse innerhalb von 2 Wochen durchläuft?

Und was macht eigentlich eine Texterin gegen den Neujahrsblues? Schreiben! Mit einer Räucherkerze „Weihnachtsduft“ auf dem Schreibtisch, die an die schönen Festtage erinnert, dem Schokoladen-Teller daneben und dem neuen Goethe-Füller in der Hand, der dazu inspirieren mag, alle Texte zukünftig nur noch auf dem wundervollen Gingko-Papier aus Weimar zu schreiben.  

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